Dec 18 2018

Lustvolle Atemnot

Mehr Lust durch Atemreduktion? Aus dem SM-Bereich stammt diese sexuelle Technik, die lustvolle Momente verschaffen soll. Allerdings ist diese erotische Spielart nicht ganz ungefährlich. Aber was ist Atemreduktion, beziehungsweise Atemkontrolle überhaupt?
Dabei wird die Atmung des passiven Partners unterbrochen oder beeinträchtigt. Dadurch kommt es zu einer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff, was einen Anstieg des Kohlendioxids zur Folge hat: Adrenalin wird ausgeschüttet, was viele Menschen als erregend empfinden. Allerdings hat die Atemreduktion natürlich auch ihre Gefahren, wie man sich vorstellen kann. 

Die Strangulation belastet den Körper, es kann zu Atemproblemen, Heiserkeit, Husten, Probleme beim Schlucken, Kopfschmerzen oder Schwindel kommen. Wird das Gehirn zu lange oder zu häufig mit Sauerstoff unterversorgt, kann er sogar zu irreversiblen Gehirnschädigungen kommen. Herzinfarkt und Schlaganfall sind ebenfalls möglich. Wer diese Sexpraktik trotzdem unbedingt ausprobieren möchte, sollte also daher äußerste Vorsicht walten lassen. Wenige Sekunden und nur leichter Druck an den Seiten des Halses reichen völlig aus. Bei Schmerzen oder Würgemalen sollte man sofort abbrechen und einen Arzt konsultieren.

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