Jan 10 2017

Wer zu wenig Sex hat, bekommt Lust auf Drogen

So gefährlich kann die Flaute im Bett wirklich sein

Sex ist die natürlichste und beste Droge der Welt.
Was sich anhört wie ein Ammenmärchen ist alles andere als erfunden, denn eine große Zahl von Wissenschaftler vermuten, dass Sex in den gleichen Hirnarealen ein Feuerwerk zündet, wie künstliche Drogen. Im Belohnungssystem setzten Amphetamine Dopamin und Noradrenalin frei, wodurch Konsumenten sich wacher, stärker und euphorischer fühlen. Kommt Ihnen dieses Gefühl bekannt vor? Richtig, nach dem Sex werden ähnliche Gefühle wach und Schuld daran, sind die gleichen Stoffe.

Wer nach einer sexuell aktiven Phase auf einmal keinen Sex mehr hat, vermisst diese Gefühle und entwickelt ein hohes Verlangen für Drogen, die ebenfalls Dopamin ausschütten. Die Ratten, welche von den Wissenschaftlern für das Experiment genutzt wurden, waren nach einer sexuell aktiven Phase und einer darauf folgenden Abstinenz sehr empfänglich für gewisse Drogen.

Es ist wie mit allen Dingen im Leben: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und besonders an schöne, befriedigende Gegebenheiten hat man sich schnell gewöhnt. Der Verzicht danach ist immer schwer - das ist nicht anders als bei Diäten, wo das Lieblingseis nicht mehr gegessen werden darf oder strengstes Schokoladenverbot herrscht. Was dort die Heißhungerattacken sind, kann beim Sex-Entzug der Griff zur Droge sein, um den Verlust von befriedigenden Orgasmen zu kompensieren.

Greifen Sie stattdessen lieber zu Schokolade oder dem Lieblingseis vom Italiener um die Ecke. Das schüttet ebenfalls Dopamin aus und macht glücklich – auch wenn es auch nicht an einen glorreichen Orgasmus herankommt.

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