Dec 05 2017

Weihnachtsmärkte - So feiert Deutschland in den Advent

Er gehört zum Fest der Liebe dazu wie Christbaumkugeln und Kerzen: Der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt gehört zur Einstimmung auf Heiligabend dazu.

Geschenksuche und Glühwein

Für den Gang über den Weihnachtsmarkt kann ich meine Augen ruhig schließen – immer der Nase nach: Vorbei an einem Stand mit frischen gebrannten Mandeln, ah, Zuckerwatte gibt es hier auch und Lebkuchen, das müssen Bienenwachskerzen sein, okay, ein Räuchermännchen in Aktion und direkt daneben brutzelt Fleisch auf dem Grill, etwas weiter der wohl typischste Geruch des Weihnachtsmarkts – Glühwein. 

Der gehört beim Besuch für viele einfach dazu. Längst bekommt der Klassiker Konkurrenz am eigenen Stand, mit experimentellen Mixen aus Eierlikör, Amaretto und Ähnlichem. Ich halte mich da aber lieber an den traditionellen, würzigen Warmmacher, ohne den kein Bummel auskommt.

© HMTG Christian Wyrwa
Traditionelle Töne und Schlager

Doch nicht nur als Treffpunkt für Cliquen oder die inoffizielle Weihnachtsfeier mit den Lieblingskollegen eignen sich die trubeligen Hüttenstädte – auch die Geschenksuche geht hier meist glücklich aus. Zahlreiche Händler bieten alles an, was das Fest schöner macht. Schnitzkunst aus dem Erzgebirge gilt natürlich als der absolute Klassiker, eine Pyramide auf dem Gabentisch kennt jeder aus der eigenen Kindheit. 

Es geht aber auch moderner, denn die neuesten Dekoideen findet man ebenfalls hier. Märchenwald für die Kleinen, Chorkonzerte für die Großen – das Unterhaltungsprogramm der Märkte macht alle glücklich. In Dortmund etwa erklingen neben den traditionellen Tönen auch die von Schlagergrößen. 

Ob Geschenksuche, gemütliche Glühweinrunde oder Familienausflug – Weihnachtsmärkte sind der größte gemeinsame Nenner in der kalten Jahreszeit.

© Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche, Dresden

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