Sep 26 2018
© Tierpark Hellabrunn/Marc Müller

Tierpark Hellabrunn – der erste Geozoo der Welt

Tiere nach geografischer Zusammengehörigkeit zu ordnen, das machen inzwischen einige Zoos. Der Tierpark Hellabrunn war der erste seiner Art weltweit. Diesem Konzept bleibt die Münchener Anlage bis heute treu.

Tierische Showstars

Im malerischen Auenwald der Isar gelegen, tummeln sich hier knapp 19000 Exoten aus 767 Arten. Die Nähe zum Wasser ist auf diesem 40 Hektar großen Park allgegenwärtig. 25 Brücken spannen sich hier über Bachläufe. Und die wiederum bilden die natürliche Grenze vieler Gehege. Das sieht nicht nur besser aus als Gitter und Zäune – die Besucher haben zudem einen uneingeschränkten Blick auf die tierischen Bewohner. 

In zahlreichen Shows präsentieren die tierischen Stars sich und ihr Können: Greifvögel zischen über die Köpfe der Zuschauer hinweg und in der Polarwelt zeigen Seelöwen, welche Kunststückchen sie so drauf haben. Hier sind auch die Eisbären zu Hause, in einer der modernsten und mit 2800 Quadratmeter auch größten Anlagen. Wie es sich für die größten Landraubtiere der Welt gehört. Hier beobachten die weißen Riesen schon mal die Besucher durch die Glasscheiben des Tauchbeckens – und Umgekehrt.

© Tierpark Hellabrunn/Marc Müller
Ein Tag – alle Kontinente

Die Besucher bereisen an einem Tag alle Kontinente und bekommen dabei nicht nur die Tier-, sondern auch die Pflanzenwelt zu sehen. Die Dschungelwelt durchstreifen Löwe und Leopard, Riesenflughunde beherrschen den Luftraum in der Halle mit 18 Meter Deckenhöhe. Die Giraffen schreiten majestätisch durch ihre Savanne, zu der auch Lichtdurchflutetes Innengehege gehört.

Neben den vielen modernen Gebäuden und Anlagen ergänzen die historischen Tierhäuser den Zoo. Echte Hingucker wie das Elefantenhaus mit seiner geschwungenen Architektur. Derzeit wird das Kleinod von 1914 modernisiert und ist für Besucher gesperrt. Nicht nur süß anzusehen, sondern wichtig für die Erhaltung der Art – die Nachzucht der seltenen Drill-Affen. Gleich zwei der flauschigen Babys erblickten 2013 hier das Licht der Welt.

© Tierpark Hellabrunn/Marc Müller

Fazit: 
Der Münchener Tierpark folgt seit über einem Jahrhundert seiner Tradition – die Anlagen werden nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gestaltet. Artenvielfalt, Präsentation und nicht zuletzt die malerische Lage machen diesen Zoo zum Besuchermagneten.

Eisbärenzwillinge genießen den Sommer

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