Nov 14 2018
Claudio Divizia / Shutterstock, Inc.

Alte Nationalgalerie – der Kunsttempel

Das Wort Kunsttempel beschreibt die Alte Nationalgalerie ziemlich treffend. Das Gebäude wirkt wie ein Monument. Hier lagern Werke für die Ewigkeit. Die wichtigsten Künstler des 19. Jahrhunderts sind hier vertreten – von Monet bis Renoir.

Kultstätte auf der Museumsinsel

Obwohl die Eröffnung 1876 stattfand, lassen Säulen, Feuerschalen und Tympanon das Museum wie eine antike Kultstätte wirken. Genau das hatte Kronprinz Friedrich Wilhelm IV. von Preußen im Sinn, als er das Gebäude plante. Sein Reiterstandbild thront am Ende der Freitreppe und blickt über das Unesco-Welterbe Museumsinsel

Weitere Teile des Sandstein-Gebäudes scheinen einer Kirche und einem Schloss entlehnt zu sein. Dieses Zusammenspiel repräsentiert die Einheit von Nation, Kunst und Geschichte. Ein würdiger Ort für die Werke der großen Meister, die hier ins rechte (Tages-)Licht gesetzt werden.

© Von der Heydt-Museum Wuppertal
Impressionistische Leuchkraft

Die Alte Nationalgalerie versammelt die wichtigsten Künstler des 19. Jahrhunderts und ihre bedeutendsten Werke. Den Grundstock für die Sammlung legte der Bankier Joachim Heinrich Wilhelm Wagener mit seiner Schenkung von 262 Gemälden. Über die Jahrzehnte wuchs der Bestand auf nun 4000 Gemälde und Skulpturen. Davon werden aktuell 500 Exponate gezeigt. 

Dazu gehören die träumerischen Landschaften von Caspar David Friedrich: “Der Mönch am Meer“ und “Abtei im Eichwald“ hängen hier nebeneinander. Und auch die Werke von den französischen Impressionisten von Claude Monet bis Pierre-Auguste Renoirentfalten ihre Leuchtkraft.

© bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders Edgar
Kunst seit dem 21. März 1876

Kontakt

Nachtumschau GmbH

Königswall 38-40

44137 Dortmund

Am Beliebtesten

Suche

Durchsuchen Sie die Nachtumschau