Nov 07 2018
© Museum Ludwig, Foto: Lee M.

Museum Ludwig – Pop Art am Dom

Wer sich für moderne und zeitgenössische Kunst interessiert, kommt am Museum Ludwig nicht vorbei. Ob Russische Avantgarde oder Pop Art – die Kölner Kunst-Institution im Schatten des Doms gehört auf diesem Gebiet zu den führenden Häusern.

Außen Modern – innen Moderne

An die Ostflanke des monumentalen Dombaus schmiegt sich ein metallisch schimmerndes Gebäude mit einer wellenartigen Dachstruktur an – das Museum Ludwig. Die moderne ungewöhnliche Form findet ihre Entsprechung im Innern: mit einer der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer und moderner Kunst

Den Grundstein dafür legte das Ehepaar Ludwig. Am 5. Februar 1976 schenkten die Kunstsammler der Stadt Köln 350 Werke, die sie jahrzehntelang zusammengetragen hatten. Doch erst 1986 bekamen die Gemälde von Malewitsch, Macke und Marc den gebührenden Raum in einem eigenständigen Museum. Auch die Kollektion des Kölner Juristen Dr. Josef Haubrich findet sich hier.

© Museum Ludwig, Foto: Lee M.
Sammlungen von Weltruf

Ob klassische Moderne oder aktuelle Kunstproduktionen – das Museum Ludwig ist reich an Exponaten vieler Richtungen. So besitzt es die größte Sammlung amerikanischer Pop Art außerhalb der USA. Doch nicht nur Lichtenstein und Warhol strahlen hier von den Wänden. Die Russische Avantgarde sowie der deutsche Surrealismus sind hier bedeutend vertreten. 

Genauso wie Pablo Picasso – die umfangreichste Zusammenstellung seiner Werke in Deutschland findet sich in dem architektonischen Kleinod am Rhein. Zudem beinhalten die verwinkelten Hallen das Agfa Foto-Historama mit einer großen Kollektion an historischen Aufnahmen.

© Museum Ludwig, Foto: Lee M.

Das Museum Ludwig zeigt bedeutende Exponate der modernen und zeitgenössischen Kunst. Dafür kann man auch schon mal den Dom links liegen lassen.

Der lange Donnerstag im Museum Ludwig

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