Nov 06 2018
© Foto: Hannes Woidich, Dortmund

Museum Ostwall

Kunst in Dortmunds bekanntestem Gebäude

An der namensgebenden Straße liegt das Museum 
Ostwall längst nicht mehr. Verfehlen können es die Fans moderner Kunst dennoch nicht. Die Exponate erstrahlen nun in Dortmunds bekanntestem Gebäude – dem U-Turm.

Fliegende Bilder begleiten die Rolltreppentour

Das Kulturhauptstadtjahr “Ruhr.2010“ bedeutete für das Museum Ostwall einen Umbruch: Nach über 50 Jahren zog die Sammlung von der östlichen Innenstadt ans westliche Ende: in die vierte und fünfte Etage im Dortmunder U. 

Hier empfangen die Besucher schon auf der Rolltreppenfahrt in luftige Höhen die “Fliegenden Bilder“ von Adolf Winkelmann. Der schuf auch die Bilderuhr, eine Krone aus LED-Wänden, die das Wahrzeichen zum Hingucker macht. 
Fluxus bildet den Schwerpunkt im ersten Teil der Ausstellung, etwa mit Werken von Joseph Beuys und Alison Knowles.

© Foto: Hans Jürgen Landes
Moderne Sammlung in Bewegung

Alle drei Monate wechseln sich zeitgenössische Künstler mit der Gestaltung des “Schaufensters“ ab, ein 50 Quadratmeter großer Raum ebenfalls auf der vierten Etage. Die Sammlung des MO wächst stetig und umfasst viele bedeutende Künstler des 20. und 21. Jahrhundert: Picasso, Macke, Dalí und Miró zum Beispiel. Regelmäßig präsentiert das Haus seinen umfangreichen Bestand neu, unter dem Titel “Sammlung in Bewegung“. 

2011 brachte eine Putzfrau das Museum in die Schlagzeilen. Getreu dem Spruch “Ist das Kunst oder kann das weg?“ schrubbte sie die Installation “Wenn´s anfängt durch die Decke zu tropfen“ von Martin Kippenberger. Damit zerstörte die Reinigungskraft das mit 800000 Euro versicherte Werk.

© Museum Ostwall

Mit seiner Sammlung und wechselnden Sonderausstellungen zeigt das Museum Ostwall stets neue Aspekte der modernen und zeitgenössischen Kunst.

Die Hingucker im Dortmunder U

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