• NORTH CAROLINA
    Story 01

    Weihnachtsmann am Boden für autistischen Jungen

    Wie jeder kleine Junge freute sich auch der 6-jährige Brayden Deely dieses Jahr auf seinen Besuch beim Weihnachtsmann im Einkaufszentrum. Doch als der junge Autist dann tatsächlich vor dem bärtigen Mann in Rot stand, wurde er nervös, hockte sich auf den Boden und war kurz davor, sich ganz in sich zurückzuziehen. 

    An diesem Tag traf er aber scheinbar auf den echten Weihnachtsmann, denn um den Jungen zu beruhigen, legte er sich zu ihm auf den Boden und begann, ihn für ein Spiel mit einer Schneekugel zu interessieren. So wurde der Weihnachtsmann aus dem Einkaufszentrum nicht nur zum Helden von Braydens Eltern, sondern schuf so auch einmalige Motive für seltene weihnachtliche Familienfotos.

  • IOWA
    Story 02

    Radio erfüllt späten Weihnachtswunsch einer Toten

    Als Brenda Schmitz 2011 die Diagnose Krebs erhielt, schrieb sie einen letzten Brief mit besten Wünschen für ihren Mann, die gemeinsamen vier Söhne – und die neue Partnerin und Ersatzmutter, die sie ihrer Familie so sehr wünschte. Vier Jahre später hatte ihr Mann James wieder geheiratet, sodass eine gute Freundin endlich die letzten Wünsche Brendas bei einem lokalen Radio-Sender einsenden konnte. 

    Die Redaktion überraschte James in einer Live-Sendung mit dem Inhalt des Briefes. Um der neuen Frau an seiner Seite zu danken, wünschte sie ihr einen Tag, an dem sie verwöhnt wird, und eine Reise mit der Familie, um schöne gemeinsame Erinnerungen zu schaffen – der Sender spendierte einen Spa-Tag und eine Reise nach Disney-Land.

  • JÜCHEN
    Story 03

    Haus von Weihnachtswichteln heimlich renoviert

    Die Familie Klüppel konnte ihr Glück kaum fassen, als sie 2013 in ihr frisch renoviertes Haus zurückkehrte. Denn nachdem Vater Klöppel kurz zuvor während laufender Sanierungsarbeit einem Krebsleiden erlag, hausten Mutter Elke und die zwei Söhne auf einer unfertigen Baustelle. 

    Das konnten sich die Schützenbrüder des verstorbenen Gatten nicht länger anschauen, schon gar nicht vor Weihnachten. Während die dreiköpfige Familie drei Wochen zur Kur war, spielten zwei Schützenzüge heimlich Weihnachtswichtel und führten zusammen mit dem örtlichen Tischlermeister den Rest der Sanierung durch.

  • OHIO
    Story 04

    Weihnachtliche Hochzeit am Krankenbett des Sohnes

    Sarah Lewis und William Cramer waren schon sechs Jahre zusammen und hatten trotz dreier gemeinsamer Kinder doch nie feste Pläne zu heiraten. Doch als ihr Sohn Billy, der schon länger an einer aggressiven Form von Knochenkrebs litt, über Weihnachten 2014 für eine Therapie mit ungewissem Erfolgschancen ins Krankenhaus muss, beschließen beide am Krankenbett des Kleinen zu heiraten. 

    Im mit Blumen geschmückten Raum und vor den Kindern sowie Angestellten des Krankenhauses, die zu Familie geworden waren, traute ein Onkel der Braut beiden. Mit Erfolg, denn nach Beendigung Therapie konnte Billy mit der Diagnose „krebsfrei“ entlassen werden.

  • MÜHLHEIM AM MAIN
    Story 05

    Weihnachtspost vom Opa nach 70 Jahren erhalten

    Da staunte Landwirt Engelbert Bergmann nicht schlecht, als er vor Weihnachten 2012 Post von seinem seinem schon toten Großvater erhielt. Dieser hatte die Feldpost schon vor über 70 Jahren in die Heimat abgeschickt – wo diese aber nie ankam, da wohl britische Widerstandskämpfer sie unterwegs abgefangen hatten. 

    Erst Jahre später trieb das schlechte Gewissen die Posträuber dazu, ihre Beute anonym bei der britischen Post abzugeben, die diese an ihre deutschen Kollegen weiterleitete. Da Engelberts Vater, der eigentliche Adressat des Briefes, kurz zuvor gestorben war, nahm nun der Enkel die herzlichen Grüße zum Fest entgegen.

  • FRANKREICH
    Story 06

    Hunderte Waisen rechtzeitig zum Fest adoptiert

    Bei den verheerende Erbeben 2010 in Haiti starben rund 300.000 Menschen. Noch schlimmer traf es tausende Kinder, die nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Eltern verloren. Für viele fanden sich schnell Adoptiveltern aus dem Ausland. Doch bei 300 Waisen, die eigentlich ihren neuen Familien in Frankreich zugeführt werden sollten, verzögerte sich die Adoption bereits seit über einem Jahr. 

    Erst als sich die französische Außenministerin Michèle Alliot-Marie höchstpersönlich einschaltete, nahm das Verfahren Fahrt auf. Innerhalb kürzester Zeit wurden die Kinder nach Frankreich eingeflogen, damit sie ihr erstes Weihnachtsfest bei ihren neuen Familien verbringen konnten.

  • NEW YORK
    Story 07

    Passagiere "gratulieren" Weihnachtsmuffel von Bord

    Manche Menschen wehren sich mit Händen und Füßen davor, sich von der weihnachtlichen Vorfreude ihrer Mitmenschen anstecken zu lassen. Bestes Beispiel dafür ist ein Flugpassagier, der 2014 in New York beim Boarding einer Maschine wütend protestierte, als ihm eine Stewardess „Frohe Weihnachten“ wünschte. 

    Da sich der Mann nicht beruhigen ließ und erzürnt wiedrholte, dass nicht jeder Weihnachten feiere, blieb dem Flugpersonal aufgrund der dadurch entstehenden Verzögerung nichts anderes übrig, als den Wüterich von Bord führen zu lassen – unter tosendem Beifall und Frohe-Weihnachten-Rufen der anderen Passagiere.

  • UTAH
    Story 08

    Tausende Weihnachtsbriefe für krankes Mädchen

    Als Addie Fausett mit drei Jahren aufhörte zu wachsen, dachte sich zunächst niemand etwas dabei. Doch weil sie wegen ihrer Erkrankung nicht draußen spielen konnte, fühlte sich das Mädchen oft einsam. Da hatte ihre Oma 2014 eine Idee: Per Facebook sollte die damals 6-jährige andere Nutzer um eine Weihnachtskarte bitten. 

    Der Aufruf verbreitete sich rasend schnell und in nur wenigen Wochen erreichten das Mädchen über 3.000 Karten aus der ganzen Welt mit besten Wünschen, kleinen Geschenken und selbstgemalten Bildern, die anschließend die Wände ihres Kinderzimmers schmückten. Addie selbst sagte dazu, es wäre für sie so, als wäre jeden Tag Weihnachten.

  • COLORADO
    Story 09
    © Sgt. Thomas J. Doscher

    NORAD auf den Spuren vom Weihnachtsmann

    Jedes Jahr besucht der Weihnachtsmann in nur einer Nacht alle Häuser dieser Welt, um seine Geschenke zu verteilen. Kinder fragen sich dann oft: Wo bleibt nur der Weihnachtsmann und habe ich ihn vielleicht schon verpasst? Um diese Fragen zu beantworten, versammeln sich alljährlich Freiwillige im Kommandozentrum der amerikanischen Luftraumüberwachung, kurz NORAD. 

    Mithilfe neuester Technik lasse sich angeblich die Hitzesignatur von Rudolfs roter Rentiernase erfassen, sodass per Hotline neugierigen Weihnachtsfreunden mitgeteilt werden kann, wo der Weihnachtsmann sich gerade auf seiner Route rund um die Welt befindet.

  • NOTTINGHAM
    Story 10

    Das Weihnachtswunder der komatösen Schwangeren

    Ein echtes Weihnachtswunder ereignete sich kurz vor Heiligabend 2010 im britischen Nottingham: Nachdem die im fünften Monat schwangere Fallon Devaney ausgerechnet wegen Schweinegrippe in das örtliche Krankenhaus eingeliefert wurde, bekam sie eine Lungenentzündung und fiel ins Koma. 

    Die Ärzte stellten ihren Partner David vor die Wahl: Da man beide zusammen nicht retten könnte, sollte er entscheiden, ob man seine Frau oder sein ungeborenes Kind sterben lassen solle. Er zögerte – zum Glück, denn wenige Tage später erwachte Fallon aus dem Koma und auch das Baby erholte sich ohne bleibende Folgen von den Strapazen.