May 08 2018

Weniger ist mehr – Diese Glücksformel funktioniert wirklich

Der Alltag ist rasant, schnell und stressig. Nicht zuletzt haben wir es dem übermäßigen Konsum und der daraus folgenden Reizüberflutung zu verdanken – das besagt jedenfalls die Philosophie des Minimalismus. Sie konzentriert sich darauf, alles unnötige aus dem eigenen Alltag zu streichen und durch das notwendige zu ersetzen. In diesem Rahmen sind dem Minimalismus kein Grenzen gesetzt.

Wer das minimalistische Leben beginnen will, muss allem materiellen Gut entsagen, dass er nicht notwendigerweise zum Überleben braucht. Auch Konsum zur Lustbefriedigung zählt zu überflüssigen materiellen Werten (darunter fallen natürlich Computerspiele, Fernsehen etc.) und eingekauft wird auch nur erst dann, wenn man es wirklich nötig hat.

Friedrich Nietzsche schwor bereits zu Lebzeiten auf den minimalistischen Lebensstil, da er von den Lasten der Gesellschaft befreien und den Geist der Spiritualität des Lebens öffnen soll. Ein sehr berühmter Vertreter des Minimalismus fand sich bereits im antiken Griechenland – Diogenes von Sinope, der freiwillig ein Armenleben lebte und nur die Elementarbedürfnisse als solche anerkannte. Diese waren das Bedürfnis nach Essen, Trinken, Kleidung, Behausung und Geschlechtsverkehr. Seine Behausung fand er beispielsweise in einem Vorratsfass.

Die Frage ist lediglich – wenn man dem Konsum im Namen des Genusses entsagt und ebenso die hohen Arbeitsansprüche der heutigen Zeit verteufelt und aus eben diesem Grund auf die „unnötigen“ materiellen Eigenschaften des Alltags verzichtet – kann man damit auf lange Sicht glücklich sein?

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