Jun 23 2017

Wir alle haben es schon getan: „Phubbing“ zerstört die Liebe

Sie werden sich alle in der folgenden Beschreibung wiederfinden, denn sogenanntes „Phubbing“ hat wohl schon jeder einmal betrieben. Das Phänomen tritt immer dann auf, wenn ein Partner auf sein Handy starrt während er mit seiner besseren Hälfte zusammen ist – und das schadet der Liebe enorm.

Smartphones sind aus unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und egal ob in öffentlichen Verkehrsmitteln, während der Arbeit oder in Schulen und Unis: Immer mehr Menschen verharren in einer gebückten Haltung und starren auf den Bildschirm ihres Handys, tippen hastig etwas ein oder versenden Sprachnachrichten über den Messenger Whats App. Was mittlerweile zum Alltagsbild des 21. Jahrhunderts gehört, ist nicht nur Gift für Kommunikation und gegenseitige Achtsamkeit, sondern auch für die Liebe.

Forscher einer texanischen Universität haben nun eröffnet, dass ganze 70% der Menschen Phubbing betreiben wenn sie mit ihrem Partner zusammen sind und das dies die Beziehung beeinträchtigt.
Sie haben 143 Testpersonen ausgewählt und befragt. Die Mehrheit empfand es als sehr störend, wenn eine Konversation durch den Einsatz vom Smartphone gestört wird.

Beschäftigt sich der Liebste während eines Gesprächs oder auch nur beim Zusammensein mit dem Handy, suggeriert er dem Partner, dass es gerade wichtigeres gibt als mit ihm zu reden, zu kuscheln oder einfach nur das Beisammensein zu genießen. Ab und an ist das sicherlich zu entschuldigen, vor allem, wenn man viel Zeit miteinander verbringt und den Kontakt zur Außenwelt wahren will. Wer jedoch übertreibt vermittelt seinem Schatz zunehmend ein unwohles Gefühl, welches zu Diskussionen, Streit und schlimmstenfalls einem Liebes-Aus  führen kann.

Und das alles wegen so ein paar banalen SMS oder Facebook-Posts. Das muss doch nicht sein…

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