Sep 27 2017

Ist DIESE Dessous-Werbung wirklich sexistisch?

Eine Grünen-Politkerin bläst in Berlin gerade zum Kampf gegen Sexismus und Frauenfeindlichkeit. Zumindest soll es einer sein. Denn die Politikerin bekämpft ein Werbeplakat. 

In Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hängen an mehreren Stellen größere Plakate von der Dessous-Marke Triumph. Auf ihnen wird eine hübsche, blonde, schlanke Frau abgebildet, die den beworbenen Amourette Charm von Triumph trägt. Wer zwei dieser BH's kauft, bekommt einen Thomas Sabo Charm im Wert von 40 Euro gratis dazu, steht dort. So weit, so sexy – denn das halbnakcte Model auf dem Plakat macht nicht den unsculdigsten Eindruck und wird den ein oder anderen Mann reizen.

Genau das ist der Grünen-Politkerin Monika Herrmann (53, Grüne), die den Stadtteil als Bürgermeisterin regiert, ein Dorn im Auge. Kurzerhand gab sie eine Broschüre der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten heraus, die übrigens von Steuergeldern finanziert wird und ruft dort zu einer Beschwerde-Welle gegen das besagte Modeunternehmen Triumph auf. Dazu soll jeder eine beiliegende Postkarte an das Unternehmen verschicken, auf der steht: 

„ Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gerade mit Ihrer sexistischen, diskriminierenden und frauenfeindlichen Werbung eine Kundin verloren. Und Sie wissen: Eine Kundin zieht 10 weitere nach sich."​

Bürgermeisterin Monika Herrmann äußert sich im Grußwort der Broschüre folgendermaßen zu Ihrer Kampagne gegen die Werbung:

"Die Werbung suggeriert eine Botschaft, dass alle Frauen käuflich sind, wie das Produkt, für das mit ihnen geworben wird."

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