Sep 19 2017

Prall gefülltes Dekolleté und strammes Mieder – sexy auf die Wiesn!

Das Gwand hat es in sich! An der Taille eng geschnürt, der Busen üppig ausgestellt, knieumspielt: das Dirndl. Und, man glaubt es kaum, das traditionelle Kleid schmeichelt einem jeden Madl. So haben schlanke Frauen plötzlich sexy Kurven, üppigere Damen eine Wespentaille. Mit ein paar Tricks geht das Zaubern los: spezielle BHs und sich beim Zuschnüren des Mieders kurz nach vorne beugen, sorgen für einen garantiert gelungenen Oktoberfestauftritt. Jedoch sollte das Dirndl maximal so kurz wie ein Maßkrug hoch sein.

Schürzenregel: Die Dirndl-Schleife

Schleife links bedeutet, die Dame ist ledig, ist die Schleife rechts gebunden, so ist sie vergeben. Doch Obacht: „vergeben“ bedeutet hier verheiratet, aber wenn die Frau verliebt oder verlobt ist, dann ist sie ganz offiziell noch „ledig“ und trägt die Schleife links! Mittig gebunden ist das Madl noch Jungfrau. Für Verwirrung kann die hinten gebundene Schleife sorgen, bedeutet es entweder, dass sie verwitwet oder aber die Wiesn-Bedienung ist!

 

Wussten Sie übrigens, dass das klassische Dirndl ursprünglich ein praktisches Arbeitskleid von Mägden (auch: „Dirnen“, daher die Ableitung des heutigen Namens) auf Höfen in Bayern und auch Österreich war?  

Die stramm sitzenden, recht kurzen Lederbuxen haben es aber auch in sich. Bis in die 1940er Jahre trug man die Lederhosen nämlich ohne Unterhose! Dass man Leder normalerweise nicht zu waschen braucht, sollte besser nicht in diesem Zusammenhang erwähnt werden...

 

Man(n) kann übrigens auch in Lederhose Lederhosen tragen! Verwirrt? Gleich nicht mehr: Es gibt nämlich ein kleines Dorf in Thüringen mit knapp 300 Einwohnern, dessen Wappen eine grüne Lederhose abbildet.

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