Jan 09 2017

Und was vermissen Sie am meisten aus Ihrer Kindheit?

„Die Unbeschwertheit“ wäre sicher die Antwort vieler, wenn es um die Frage geht, was sie sich aus ihrer Kindheit zurückholen würden, wäre das nur möglich. Die Zeiten, in denen Mama sich noch um alles gekümmert hat und Papa das Geld nach Hause brachte sind längst vorbei.
Die Zeiten, als die größte Angst noch dem Rosenkohl galt und der bitterste Streit davon handelte, wer zuerst das neue Fahrrad ausprobieren darf.
Und die Zeiten, in denen man die Stunden mit Spielen, Streichen und dem Bauen von Baumhausern verbrachte und damit vollends zufrieden war.

Heute müssen wir uns selbst darum kümmern, dass wir passend zum Wetter gekleidet sind und, was es zum Mittagessen gibt.
Heute müssen wir selbst Geld verdienen und hoffen, dass es ausreicht.
Heute ist die größte Angst nicht nur eine, sondern unzählig viele: Angst vor Terror, Angst vor Krankheiten, Angst vorm Alleinsein, Angst vor dem Tod…

In Erinnerungen zu schwelgen oder nostalgisch zu werden und sich seine Jugend zurückzuwünschen hilft sicher nicht. Doch manchmal tut es einfach gut. Gedanken an die Kindheit können für ein Lächeln auf dem bedrückten Gesicht des hart arbeitendes Mannes sorgen, der jeden Tag damit kämpft, seine Familie durchzubringen. Und manchmal können warme Erinnerungen aus die Sorgenfalten der alten Dame Lachfalten zaubern, weil sie für einen Moment ihre Trauer vergisst.

Erinnern kann schön sein und so lange man sich nicht von ihnen gefangen nehmen lässt und mit Freude zurückschaut, darf man es genießen. Das haben auch Nutzer der „Whisper App“ getan und das aufgeschrieben, was sie am meisten aus ihrer Kindheit vermissen. An einiges haben Sie sicher gar nicht mehr gedacht…

Kekse

- Die Freiheit, Fehler zu begehen ohne ernsthafte Konsequenzen erwarten zu müssen.

- Schlafen zu gehen, ohne sich Sorgen darüber machen zu müssen, wann ich aufwachen muss und was für Fristen bevorstehen. Ich konnte einfach friedlich einzuschlummern.

- Darin zu vertrauen, dass alles gut werden wird, wenn ich groß bin.

- Enge Freunde zu haben und auf akzeptable Weise unhygienisch zu sein. Und all die Kekse.

- Jeden Tag des Sommers zu genießen ohne sich über die Arbeit am nächsten Tag sorgen zu müssen.

- Jemanden zu haben, der sich um meine Haare und Schlafenszeiten kümmert.

- was ich am meisten daran vermisse, ein Kind zu sein, ist, meinen ganzen Arm in eine Pringles-Packung stecken zu können.

Unbeschwertheit

- Alles essen zu können was ich will ohne zu wissen oder sich darüber Sorgen zu machen, was es meinem Körper antut.

- Sich keine Sorgen darüber zu machen, dass ich homosexuell bin und wie ich mich oute.

- Schulferien. Ich habe jetzt nie mehr als 4 Tage frei.

- An einem Ort einschlafen und in sein eigenes Zimmer zu teleportieren

- Wassermelone. Es schmeckt nicht mehr genau so.

- Nicht zu wissen, was Beziehungen sind

- Was ich am meisten am Kind sein vermisse? Keine verdammten Rechnungen zu haben!

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