Jan 11 2017

Virus-Alarm: Schon 9 Todesopfer in 2017!

Selbst das Robert-Koch-Institut (RKI) zeigt sich bezüglich der neuesten Virus-Welle besorgt: Die klassische Grippe (Influenza) forderte alleine seit Anfang diesen Jahres neun Menschenleben. Eine “Gruppe” der Deutschen ist besonders betroffen und diese macht die Mehrheit des Landes aus.

 

 

Schnell spricht man fälschlicherweise von einer Grippe, wenn man vor allem im Winter mit Fieber und Halsschmerzen flach liegt. Doch hier sind Patienten meist von einem grippalen Effekt betroffen, der in seiner Schwere nicht mal ansatzweise der Influenza gleicht. Eine “echte” Grippe, also die sogenannte Influenza, ist nicht nur einfach Schnupfen und Fieber, sondern eine gefährliche Viruserkrankung und eine der häufigsten Todesursachen der Deutschen. Hier sind vor allem die Sekundärinfektionen so gefährlich: Nicht selten folgt der Influenza eine Lungenentzündung, die tödlich verlaufen kann.

 

Silke Buda vom RKI-Arbeitskreis Influenza bestätigt, dass es zwischen Weihnachten und Anfang Januar zu rund 2.600 gemeldeten Influenza-Fällen und neun Todesopfern gekommen sei - "wir haben da schon ein Auge drauf, ein besorgtes", sagt Buda. Die besorgniserregende Entwicklung erinnert auch die Expertin an die Grippewellen in den Jahren 2014/15, die schätzungsweise 20.000 Opfer forderten. Alle neun kürzlich an der Grippe verstorbenen Patienten waren alt, acht von ihnen über 60. Ein höheres Alter ist neben schwerwiegenden Grunderkrankungen die beste Voraussetzung für Influenza und einen gefährlichen Verlauf. Impfungen, wenig Körperkontakt und ausreichende Hygiene sind besonders wichtig, um sich die fiese Grippe vom Hals zu halten. Gerade jetzt, wenn es draußen kalt und trocken ist, überlebt das Virus am Besten.

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