• AUSREDEN LASSEN
    Regel 01

    Wer unterbricht, fliegt raus

    Das Wichtigste Gebot zuerst: Lassen Sie Ihren Gesprächspartner ausreden! Diese goldenen Regel gilt eigentlich für jede Lebenslage, für jedes Gesprächsthema und für jeden Gesprächspartner. Schließlich möchten Sie Ihren Gedanken zu Ende ausdrücken können, bevor Ihnen jemand ins Wort fällt. Doch gerade bei hitzigeren Themen ist dies umso wichtiger - jemanden nicht ausreden zu lassen, ist wie ein krasser Konter, wie ein Schlag ins Gesicht.

  • KEINE KRAFTAUSDRÜCKE...
    Regel 02

    ...oder 50 Cent in die Spardose

    Legen Sie im Vorneherein fest, auf welche Ausdrücke im Anbetracht des schönen, heiligen Festes verzichtet werden sollte. Sie müssen diese natürlich nicht namentlich nennen, ein einfaches und klares “Heute Abend sollen keine Kraftausdrücke fallen!” reicht vollkommen aus. Damit sollten auch Beleidigungen vermieden sein. Die haben natürlich genau so wenig etwas am Tisch zu suchen. Viele Gespräche arten zu einem Streit aus, wenn die Gesprächspartner durch Kraftausdrücke persönlich werden.

  • TABU-THEMEN FESTLEGEN
    Regel 03

    Nicht über alles und jeden reden

    Auch im Vorneherein sollte festgelegt werden, welche Themen an diesem Abend auf keinen Fall angesprochen werden sollten. Am besten wäre es, wenn jeder einzelne am Tisch, sein Tabu-Thema nennt. Der Sohn nennt die Schule, der Vater sein Alkoholproblem und die Oma ihre Krankheit. Wenn jeder sagt, was er nicht hören möchte und wenn alle dies akzeptieren, steht einem schönen Abend nichts mehr im Wege.

  • NICHT NUR REDEN
    Regel 04

    Auch mal spielen

    Hitzige Diskussionen und handfeste Streitigkeiten können nur entstehen, wenn “normaler” Gesprächsstoff ausgeht und genau das sollten Sie erkenne, um frühzeitig eingreifen zu können. Wie wäre es mit gemeinsamen singen? Oder simples Kartenspielen? Egal für welche Aktivität Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie nicht nur reden, sondern sich auch anderweitig beschäftigen.

  • LIEB SEIN!
    Regel 05

    Runde der Wertschätzung

    In unserem Frust sagen wir dem gegenüber gerne was uns an ihm stört. Dabei kann es noch viel einfacher sein, einfach mal nette Worte zu sagen. Es fühlt sich gut an und der Person mit der wir reden, gefällt es umso mehr. Anstatt eine Runde der Meckerein sollten Sie eine Runde der Wertschätzung einführen. Dann soll jeder sagen, was ihm an der Person gegenüber gefällt. Das sorgt für lustige und schöne Augenblicke und ist definitiv angenehmer als das Gegenteil.

  • VERGANGENHEIT RUHEN LASSEN
    Regel 06

    Über die Zukunft spekulieren

    Wichtig ist es auch, die Vergangenheit ruhen zu lassen. So traurig, frustrierend oder “wütend-machend” die Vergangenheit auch war, es bringt rein gar nichts, in ihr herum zu wühlen und das sollten Sie auch so vor allen anderen festlegen. Streiten kann man sich meistens und gerne über Vergangenes, das einen noch heute stört. Wagen Sie einen weiteren Schritt und sprechen Sie gezielt über die Zukunft. Spekulation ist interessanter und harmloser als Streiterein über die Vergangheit.

  • FRÜHES PROBLEM-TREFFEN
    Regel 07

    Schon vorher reinen Tisch machen

    Wenn Streit einfach nicht vermeidbar ist, sei es aufgrund der beteiligten Menschen, die einfach immer streiten müssen oder aufgrund der Sache, die sie “wichtig” ist, dass man über sie streiten muss, dann kann vielleicht ein reines Problem-Treffen helfen. Bei dieser Verabredung vor des eigentlichen Weihnachtsabends, sollten sie versuchen, reinen Tisch zu machen. Wenn hier bereits die meisten Streit-Themen besprochen werden, herrscht Heiligabend vielleicht Ruhe.

  • “AUSSORTIEREN”
    Regel 08

    Streithähne fernhalten

    Wenn es gar nicht mehr anders geht und Sie bereits wissen, dass jeglicher Streit-Vermeidungs-Plan aufgrund sturer Streithähne nicht aufgehen wird, dann können Sie nicht anders, als die Streitenden von einander fernzuhalten. Machen Sie notfalls mehrere Familienfeiern an Weihnachten und sorgen Sie stets dafür, dass sich Menschen am Tisch versammeln, die sich auch leiden können.